Woher stammt Silber überhaupt?

Woher stammt Silber überhaupt?

S ilber gibt es schon seit Tausenden von Jahren. Schon im 5. Jahrtausend vor Chr. wurde Silber von den Römern und Ägyptern verarbeitet. Man nannte es das Mondmetall und es galt zum Teil als wertvoller als Gold. Im Mittelalter wurde Silber richtig populär und man begann, es in Zentraleuropa zu entdecken und zu verarbeiten. Der größte Silberhersteller zu dieser Zeit war das Silberbergwerk Schwaz, das im Mittelalter bis zu 80% des damaligen Silbers abbaute und vertrieb. Bis ins Spätmittelalter war das Schwazer Silberbergwerk das größte und erfolgreichste Silberbergwerk der Welt.

Einige Jahrzehnte später begannen auch die Spanier große Silbermengen aus Lateinamerika nach Europa zu bringen und mit Silber zu handeln – ebenso wie die Japaner, die kurz danach ebenfalls mitmischten. Dadurch, dass das Angebot an Silber zu dieser Zeit rapide zugenommen hat, ist das Metall im Preis gesunken, da es nicht mehr als besondere Seltenheit galt, die nur für teures Geld gekauft werden konnte.

N achdem dann sogar Gold als Währungsmetall verwendet wurde, sank die wirtschaftliche Bedeutung von Silber immer mehr. Obwohl sein Wert später wieder anstieg, kam es im 19. Jahrhundert, also vor allem in der Kriegszeit, wieder zum Preisverfall, als man nämlich begann rostfreien Stahl zu entwickeln. Nicht nur, dass Stahl gebrauchsfreundlicher war als Silber – er war auch noch deutlich günstiger. Besteck, Leuchter, Küchengeräte – alles wurde plötzlich aus Stahl hergestellt und Silber war kaum noch gefragt.

Heutzutage profitiert der Silbermarkt wieder von Innovationen und das Edelmetall wird vor allem in der Elektronik eingesetzt, was die Nachfrage nicht abreißen lässt. Auch in der Photovoltaik ist Silber ein Stoff, der häufig verwendet wird. In der Schmuckindustrie ist Silber nach wie vor eines der wichtigsten und gefragtesten Materialien überhaupt. Ob Ringe, Halsketten oder Armbänder – Silber ist fast überall enthalten.

S chmuck wird von der Menschheit schon sehr lange getragen. Schon vor Tausenden von Jahren galt Schmuck als Statussymbol, mit dem Reichtum nach außen hin gezeigt werden sollte. Heutzutage wird Schmuck nicht mehr nur von wohlhabenden Menschen getragen. Schmuck ist etwas, das sich viele leisten können, zumal es immer mehr Modeschmuck gibt, der für wenig Geld gekauft werden kann. Bei Schmuck geht es mittlerweile weniger darum wie viel er kostet, sondern eher darum, wie er kombiniert wird und inwiefern er ein Outfit komplettiert.

Die Vielfalt an Schmuck ist riesig, denn es gibt alle Arten, Farben und Stoffe. Das Schmuckstück sollte dabei nicht nur Ihren Geschmack treffen, sondern auch zu Ihrem Stil und Ihrer Persönlichkeit passen. Schmuck sollte eher dezent getragen werden – tragen Sie also nicht zu dick auf. Silberketten sind genau das richtige, wenn es schlicht und elegant sein soll, weshalb Sie mit dieser Art von Schmuck nichts falsch machen.

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